Förderverein für klima- und umweltverträgliche Mobilität

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Mobil im Schwarzwald-Design

Von der Bushaltestelle zur Mobilitätsdrehscheibe – Wenn es nach seinen Erfindern geht, soll das sogenannten „pop-up modul“ zum landschaftstypischen Standard für Fahrgastunterstände, Radabstellanlagen, Lastenrad- und Carsharing-Stationen werden.

Freiburg 19.07.2020

Mobilitätsstationen ermöglichen das komfortable Umsteigen zwischen Bahn, Bus, Fahrrad, Car­­­sharing­auto und vielen weiteren Beförderungsoptionen. Mobilitätsexperte Matthias-Martin Lübke, Vorsitzender des Fördervereins für klima- und umweltverträgliche Mobilität ist sich sicher, „dass diese Drehscheiben der Mobilität in Baden-Württemberg in den nächsten Jahren wie Pilze aus dem Boden schießen“ werden. So ist es kein Wunder, dass ausgerechnet das Modell „Pfifferling“ aus dem Designwettbewerb, den die VAG Freiburg gemeinsam mit der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg ausgeschrieben hatte, jetzt als Prototyp gebaut wird. 

Die Idee eines nachhaltig aus lokalem Holz hergestellten Wartehäuschens für die Außenbezirke entstand im Freiburger Gemeinderat. Gleichzeitig hatte ein großes regionales Bündnis um den Förderverein für klima- und umweltverträgliche Mobilität (kuumo) den Verein Bauwerk Schwarzwald kontaktiert, um Elemente für Mobilitätsstationen zu erstellen, die sich an ländliche Bauformen anlehnen, einen hohen Aufenthaltsstandard bieten und zugleich die Wiedererkennbarkeit quer durch den gesamten süd- und mittelbadischen Raum gewährleisten sollten. Vermittelt über das Verkehrsministerium Baden-Württemberg, schloss sich die Parkraumgesellschaft der Initiative an. Sie will sichere und komfortable Radabstellanlagen auf ihren Parkdecks aufstellen.

Fünf Entwürfe einer Klasse angehender Bauingenieure an der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule waren daraufhin im Februar diesen Jahres von einer elfköpfigen Jury prämiert worden. 

Die Gestaltungsaufgabe für den „pop-up modul“ genannten Unterstand war anspruchsvoll, so kuumo-Geschäftsführer Michael Dutschke: „Wir wollten eine kostengünstige Alternative zu den Stahl-Glas-Modellen schaffen. Durch ihr Baumaterial haben die Module einen klimaneutralen Fußabdruck. Sie schützen vor Hitze und Regen. Mit dem Einbau von photovoltaik-betriebener Beleuchtung, WLAN und Lademöglichkeiten wollen wir künftig die Aufenthaltsqualität weiter steigern.“

Der erste Prototyp des universell einsetzbaren sogenannten „pop-up modul“ wird am Donnerstag 21. Juli um 14:00 Uhrder Öffentlichkeit präsentiert. 

(Bild: Dutschke)

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